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 Ab in die Schweiz
Das richtige Auto zum Campen in den Alpen finden



Camping in den Alpen wird von Jahr zu Jahr beliebter, jedoch ist die Reise in die Berge mit einem Wohnwagen selbst für erfahrene Camper häufig eine Herausforderung. Um seinen Urlaub stressfrei genießen zu können, sind somit nicht nur die Einrichtung und die Ausstattung des Wohnwagens wichtig, sondern auch das optimale Zugfahrzeug. Stimmt man sein Zugfahrzeug perfekt auf seinen Campingwagen ab, so kommt man nicht nur entspannt am Urlaubsort an, sondern braucht sich während des Urlaubs auch keine Sorgen um die Heimfahrt zu machen.

Doch wie erreicht man eine perfekte Abstimmung zwischen Pkw und Wohnwagen und was muss bei Bergfahrten mit einem Anhänger sonst noch beachtet werden?

Kriterien für die Auswahl des Zugfahrzeugs


Bei der Auswahl eines neuen Zugfahrzeugs ist ein PS-starker Motor zwar wichtig, jedoch müssen verschiedene Komponenten optimal zusammenwirken, um ein komfortables und sicheres Fahren zu ermöglichen.

Eigengewicht des Zugfahrzeugs
Im günstigsten Fall weist das Zugfahrzeug ein Eigengewicht auf, welches höher als 50 % des zugelassenen Gesamtgewichts des Wohnwagens ist. Ein Auto mit einem Eigengewicht von 1.100 Kilo sollte somit nur Wohnwägen mit einem zugelassenen Gesamtgewicht von bis zu 2.000 Kilo ziehen. Ein hohes Eigengewicht wirkt sich dabei nicht nur stabilisierend auf das Fahrverhalten aus, sondern beeinflusst auch Bremsmanöver positiv. Zugfahrzeuge, welche zu leicht sind, geraten leicht ins Schlingern, was vor allem auf Bergstraßen fatale Auswirkungen haben kann.

Antrieb
Der Antrieb des Zugfahrzeugs hängt von den persönlichen Präferenzen des Fahrers ab. Generell gilt jedoch, dass ein Heckantrieb für eine bessere Bodenhaftung sorgt, als ein Frontantrieb. Ein Allradantrieb ist naturgemäß beiden Antriebsarten überlegen. Die gleichmäßige Kraftübertragung macht sich nicht nur bei Schnee und Eis positiv bemerkbar, sondern auch beim Anfahren am Berg oder bei Wendemanövern auf nassem Gras.

Getriebe
Automatikfahrzeuge erlauben häufig eine geringere Anhängelast als Fahrzeuge mit manuellem Schaltgetriebe. Ein fein abgestimmtes Automatikgetriebe macht sich jedoch vor allem bei längeren Bergtouren mehr als bezahlt, da es kupplungsschonender arbeitet und das Fahren wesentlich angenehmer macht.

Anhängelast
Um das Zugfahrzeug nicht zu überlasten, sollte ein Wohnwagen nie die gesamte Anhängelast des Pkws ausnutzen. Zudem kann durch ein günstiges Verhältnis von Anhängelast und Zugfahrzeug eine größere Kraft beim Anfahren am Berg erreicht werden.

Die erlaubte Anhängelast findet man aufgeschlüsselt im Fahrzeugschein des jeweiligen Fahrzeugs, wobei für Camper die Werte für gebremste Anhänger ausschlaggebend sind. Die Werte für die maximal befahrbare Steigung belaufen sich dabei je nach Anhängelast auf 8 % bis 12 %.

Stützlast
Die Stützlast beträgt im Normalfall zwischen 50 und 75 Kilo. Diese Grenzen dürfen vor allem bei Fahrten in den Alpen nicht überschritten werden, da sich die Fahreigenschaft des Gespanns sonst extrem verschlechtert.

Drehmoment
Zugfahrzeuge, die ein maximales Drehmoment bei niedriger Motordrehzahl erreichen, sind sehr gut für Bergfahrten geeignet, da die größte Kraft beim Anfahren am Berg benötigt wird. Dieselmotoren, die von Haus aus über eine geringe Drehzahl und über ein hohes Drehmoment verfügen, haben somit einen Vorteil gegenüber Benzinern.

Zusatzausstattung
Moderne Stabilitätssysteme sind mittlerweile standardmäßig in neuen Fahrzeugen verbaut. So hilft das gezielte Abbremsen durch ESP, ein Schaukeln des Gespanns zu verhindern. Auch eine elektronische Feststellbremse und eine Berganfahrhilfe sind bei Bergfahrten überaus nützlich. Zudem sollte beim Kauf eines Neuwagens darauf geachtet werden, ein Fahrzeug mit einem langen Radstand zu wählen, welches im besten Fall auch noch mit einer Rückfahrkamera ausgestattet ist.

Tipps für Bergfahrten


Für einen perfekten Campingurlaub in der Schweiz oder Österreich macht sich eine gründliche Planung der Reiseroute bezahlt. So ist es sinnvoll Straßen zu wählen, die nicht zu viele Bergpässe aufweisen. Oft ist es besser, einige Kilometer mehr zu fahren, diese jedoch dafür stressfrei und sicher.
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Vor Antritt der Reise muss zudem das Gepäck verstaut werden. Hierbei empfiehlt es sich, Gepäck so weit als möglich im Zugfahrzeug selbst unterzubringen, da dies das Gewicht des Zugfahrzeugs erhöht und somit das Gespann stabiler macht.

Auf der Fahrt durch die Berge sollten Kurven auf Passstraßen am besten weit außen gefahren werden, da sich durch dieses Fahrverhalten der Radius vergrößert. Reist man mit einem Auto, welches über eine manuelle Schaltung verfügt, so ist es auch ratsam, früh auf niedrige Gänge zu schalten, um ein Überhitzen zu vermeiden. Bei Fahrten in Richtung Tal kann durch das Einlegen eines niedrigen Gangs die Bremskraft des Motors besser ausgenützt werden. Die Bremsen dürfen dabei jedoch nicht überhitzen.

Schlussendlich sollte man bei Reisen mit einem Wohnwagen immer im Hinterkopf behalten, dass sich der Bremsweg durch das Gespann verlängert und man eine stark reduzierte Beschleunigung hat. Überholmanöver müssen dadurch anders abgeschätzt und geplant werden und auch der Abstand zu anderen Autos sollte wenn möglich großzügiger bemessen werden.

Foto: pixabay.de/MemoryCatcher
 
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