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 Landeshauptstadt Magdeburg
Solarpark Magdeburg wird morgen offiziell eingeweiht
Größte Fotovoltaikanlage der Ottostadt auf früherer Mülldeponie

Die mit Abstand größte Solaranlage in Magdeburg wird am morgigen Donnerstag
auf der Deponie Cracauer Anger eingeweiht. In Anwesenheit von Magdeburgs
Beigeordneten für Kommunales, Umwelt und allgemeine Verwaltung Holger Platz
wird der Dresdner Projektplaner WSB Neue Energien GmbH den Solarpark
Magdeburg offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Wo bis 1998 noch Hausmüll abgelagert wurde, entstand innerhalb weniger
Monate auf ca. 14 Hektar eine Fotovoltaikanlage mit einer Nennleistung von
insgesamt rund 8,5 MWp. Bereits seit Dezember 2011 liefert die Anlage durch
Solarenergie umweltfreundlich erzeugten Strom. Dieser wird über eine
30-kV-Leitung ins örtliche Mittelspannungsnetz eingespeist. So können mehr
als 10.000 Magdeburgerinnen und Magdeburger mit der "sauberen" Energie
versorgt werden.

Die Landeshauptstadt Magdeburg begrüßt die Realisierung des Projektes mit
erneuerbaren Energien. "Diese zukunftsweisende Investition ermöglicht eine
umweltfreundliche Nachnutzung der Deponiefläche zum Wohle der
Magdeburgerinnen und Magdeburger", versichert der Beigeordnete für
Kommunales, Umwelt und allgemeine Verwaltung, Holger Platz.

Direkt neben dem Gelände der Bundesgartenschau (BUGA) von 1999 und dem
heutigen Elbauenpark erstreckt sich die 40 Hektar große Deponie Cracauer
Anger. Bis 1998 wurde hier noch Hausmüll eingelagert. Seit der BUGA sind auf
dem kleinen Berg mit seiner Höhe von 52 Metern auch eine Sommerrodelbahn und
eine Aussichtsplattform.

Die seit 1998 geschlossene Deponie Cracauer Anger befindet sich seit zwei
Jahren in der sogenannten Nachsorgephase. Dazu gehören die Pflege der
Grünflächen, Reparaturen am Zaun sowie die Reinigung von Wasserabläufen und
Wegen. Außerdem werden regelmäßige Dichtheitsprüfungen der
Oberflächenabdichtung vorgenommen.

Das noch vorhandene Deponiegas wird über Brennkessel zur Wärmeversorgung
genutzt bzw. über eine Gasfackel entsorgt. Alle Kontroll- und
Überwachungseinrichtungen in und auf dem Deponiekörper sowie die Anlagen zur
Deponiegasgewinnung, -ableitung und -verwertung/-beseitigung müssen über
einen Zeitraum von 30 Jahren funktionsfähig sein.

Ein Teil der Kosten für diese aufwendigen, aber unverzichtbaren Maßnahmen
kann durch die Einnahmen aus der Vermietung der Deponiefläche für die
Fotovoltaikanlage gedeckt werden.

Für ihr Engagement im Bereich umweltfreundliche Stromerzeugung und bewusste
Energienutzung wurde Magdeburg 2010 beim Bundeswettbewerb als
"Energieeffiziente Stadt" ausgezeichnet. Die Solaranlage auf der ehemaligen
Hausmülldeponie ist ein weiterer Baustein in diesem Konzept zur
zukunftssicheren Energieversorgung.

Hinweis für die Medien:
Medienvertreter sind Eröffnung des Solarparks Magdeburg am morgigen
Donnerstag, um 15.30 Uhr herzlich willkommen.

Bei Rückfragen:
Sandy Brochlitz, WSB Neue Energien GmbH,
Tel. 03 51/21 18 36 67, E-Mail: s.brochlitz@wsb.de

Kontaktdaten:
Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: www.magdeburg.de

 
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