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 Strände, Städte, Fjorde –
Mit dem Wohnmobil durch Jütland



(vdk) Wo Schleswig-Holstein in Südjütland übergeht und wo sich ein Großteil der dänischen Geschichte abgespielt hat, scheint die Zeit stillzustehen. In der flachen Landschaft wechseln sich Heide, Dünen, Wälder und Marschen ab, unter dem knallblauen Himmel präsentiert sich die Postkartenidylle bunter Fachwerkhäuser in historischen Örtchen.

Hier finden sich auch die schönsten Strände Nordeuropas, mit feinem Sand und wilder Natur auf der Westseite, während die liebliche Ostküste geradezu ein Badeparadies für Kinder ist. In den Dünen hört man die Brandung rauschen, während Wind, Wetter und Flugsand immer neue Formen in dieser einzigartigen Landschaft modellieren.

Das alles wollen wir in den nächsten Wochen mit unserem Wohnmobil erkunden. An den schönsten Stränden unsere Decke ausbreiten, durch verschlafene Städtchen bummeln und natürlich auch die tollen Campingplätze Jütlands kennen lernen.


Stockrosen und Kopfsteinpflaster

Erste Station ist für uns Ribe, die älteste Stadt Dänemarks und gleichzeitig Touristenmagnet. Auch wenn im Sommer Scharen von Urlaubern mit Fotoapparat und Stadtplan durch die alten Straßen pilgern, behält die alte Bischofsstadt ein besonderes Flair. Auch wir sind unterwegs mit Fotoapparat und festem Schuhwerk, das wegen des Kopfsteinpflasters durchaus angebracht ist. Und schon tauchen wir ein in die Vergangenheit. Obwohl wir uns vorkommen wie in Rothenburg ob der Tauber, genießen wir die wohl schönste Stadt Jütlands.

Unsere Auge werden verwöhnt von kleinen Details in geschnitzten Türen, geschmückten Fensterrahmen und gepflegten Gärten. Stockrosen ranken aus den holprigen Bürgersteigen und das Kopfsteinpflaster ist teilweise so uneben, dass unser Spaziergang einem Hindernisparcours ähnelt. In vielen Fenstern der puppenstuben-ähnlichen Behausungen fallen mir Porzellanhunde auf, die eine alte Tradition haben.

Wenn der Hausherr auf See war, schauten diese Hunde aus dem Fenster, was ein Signal für eine "sturmfreie Bude" gewesen sein soll. So jedenfalls behaupten böse Zungen. Woher diese Figuren stammen, darüber hüllt man sich in Schweigen. Doch man weiß, dass sie bei den Damen des horizontalen Gewerbes in Gebrauch waren, ...ein Hundsfott, wer Schlechtes dabei denkt...

Blauer Berg und rote Route

Von Ribe ist es ein Katzensprung bis nach Henne Strand, in der Sommersaison eine Ferienhausmetropole, die fest in der Hand deutscher Urlauber ist. Dänisch ist dann hier Fremdsprache. Hier spürt man das Jod förmlich in der Luft, das kristallklare Wasser lädt zum Baden ein und die feinsandigen und weißen Strände sind sauber. Mit etwas Glück kann man sogar Bernstein im nassen Sand finden. Die Kleinsten bauen Sandburgen und spielen, während die Größeren sich auf den zahlreichen Spielplätzen austoben.

Hinter den Dünen liegen einzigartige Heide- und Waldgebiete, die zu herrlichen Wanderungen einladen. Wie zum Beispiel der Blåbjerg, oder auch „Blauer Berg“ genannt. Direkt bei Henne Strand gelegen und mit 64 Metern die höchste Erhebung Süddänemarks. Es gibt eine Wanderkarte mit unterschiedlich langen Touren. Die „Rote Route“ ist gerade mal 2,5 Kilometer lang, führt durch dichten Wald und über Anhöhen, von denen man einen herrlichen Rundblick hat. Nicht sehr anstrengend und auch für den Nachwuchs geeignet. Allerdings nicht mit Kinderwagen.

Urlaub in Jütland: das heißt Strandleben, Reiten oder Angeln und ausgedehnte Radtouren. Radroutenkarten sind für verschiedene Regionen bei den jeweiligen Touristeninformationen erhältlich. Strandkörbe gibt es in Westjütland nicht, dafür aber kostenlose Parkplätze am Strand. Für sanitäre Einrichtungen braucht man ebenfalls nichts zu bezahlen.

Wer windsurfen möchte, findet hier eines der besten Reviere überhaupt. Die Wellen sind oftmals meterhoch, was die Surf-Enthusiasten förmlich nach Westjütland zieht. Es weht ein starker Wind, und die Sonne lacht vom stahlblauen Himmel, als wir uns auf den Weg über die 35 Kilometer lange Landzunge Holmsland Klit machen. Diese maximal drei Kilometer breite Dünennehrung ist einer der Höhepunkte der dänischen Haffküste.

Im Westen brandet die Nordsee an einen breiten, sandigen Strand mit bis zu 30 Meter hohen Dünen, während im Osten flache Marschwiesen am Ufer des Ringkøbing Fjordes enden. Dazwischen liegen Heideflächen, die mit unzähligen Ferienhäusern bebaut sind. Ein schönes Fleckchen, um einen ungestörten Urlaub zu verbringen. Allerdings ist Dänemarks größter Strandsee zum Baden viel zu flach und schlammig. Dafür aber ein Anglerparadies und ein Surfeldorado par excellence.

Bei dem 3.000-Seelen-Ort Hvide Sande gibt es eine Schleuse, welche die Nordsee mit dem Ringkøbing Fjord verbindet. Mehr als 200 Fischerboote – vom Fjordkutter für den Schollenfang bis zum Hochseetrawler, der mit Schleppnetzen das Meer leerräumt – sind hier beheimatet, ihnen stehen hier sowohl ein Fjord- als auch ein Nordseehafen zur Verfügung.

Horsens, die historische Fjordstadt auf der anderen Seite Südjütlands, wird touristisch oft übersehen. Zu Unrecht müssen wir sagen, denn allein ihre Lage mit Seen, Badestränden und Naturschutzgebiet ist einmalig. Und es gibt ein Mittelalterfestival, das weit über die Grenzen Dänemarks bekannt ist. Für zwei Tage kann man jedes Jahr Ende August dem Mittelalter nachspüren.

Nach Sonnenuntergang kommt das Fest so richtig in Schwung: Im fahlen Licht der rußenden Fackeln bezirzen Minnesänger die Burgfräuleins, Vogelmenschen auf Stelzen schreiten mit Riesenschritten durch die Straßen, und Gaukler führen lautstark dramatische Geschichten auf. Hauptattraktion ist der Quacksalber, der in einer kleinen Marktbude sein eigenes Feuerwerk veranstaltet. Eine Schale mit einer undefinierbaren Flüssigkeit brodelt auf dem offenen Feuer und immer wieder lässt er ein geheimnisvolles Pulver in einer roten Wolke verpuffen. Er zieht alle Register, um das Volk für sein Potenzmittel zu begeistern und spart dabei nicht mit eindeutigen Zweideutigkeiten.


Der Limfjord zeigt seine Zähne

Es geht weiter in die Mitte Jütlands, genauer gesagt zur alten Königsstadt Viborg. „Vammen Camping“ heißt das Zauberwort, wo wir zwei Tage verweilen wollen. Direkt am See Tjele Langsø liegt dieser kleine und wunderschöne Platz, den ich schon von vergangenen Reisen kenne. Und jetzt heißt es: Fahrräder vom Gepäckträger. Es gibt in Dänemark natürlich nicht nur die traumhaft schöne Margeriten-Route, sondern darüber hinaus noch andere unzählige Fahrradwege. „Sternroute Viborg“ heißt zum Beispiel das 34-seitige Büchlein, das wir im Turistbureau erstanden haben. Sieben Routen rund um und durch das 45.000 Einwohner große Kaufmannsstädtchen bilden den Auftakt unserer Reise durch den Norden Jütlands.

Im Zentrum der Stadt beginnen und enden alle Radtouren. Doch bevor es auf die 12 Kilometer lange bordeauxfarbene Route kreuz und quer durch Viborg geht, besuchen wir das Beatles-Museum. Hier werden so manche Erinnerungen wach an eine Zeit, in der wir noch mit Schlaghosen und Blumenhemd gekleidet glaubten, die Welt verändern zu können.

Und danach, den Tagesrucksack geschultert und den Walkman, natürlich mit Beatles-Musik, eingeschaltet. Wir radeln um die beiden Viborger Seen, den Søndersø und den Nørresø, und besuchen den Dichterpark mit seinen Trompeten- und Tulpenbäumen. Vorbei am Kloster der Grauen Brüder und der alten Wallanlage, erreichen wir schließlich wieder den Marktplatz, wo wir uns erst einmal eine kleine Pause gönnen. Die Innenstadt selbst erkunden wir danach zu Fuß.

Es ist nicht weit bis zur Insel Mors, der größten Insel im Limfjord. Als wir die 1.700 Meter lange Brücke über den Salling Sund passieren, zeigt der Limfjord seine Zähne. Es weht ein heftiger Wind, und die Wellen türmen sich zu Ungetümen auf.

Die Insel war in den 70-er Jahren so etwas wie das Paradies der alternativen Landszene, und heute bekommt man hier viel Ferienhaus für sein Geld. Der dänische Schriftsteller Aksel Sandemose, der in Nykøbing, der einzigen Stadt der Insel, geboren wurde, beschrieb das Eiland mit den Worten: „Mir imponieren die wilde Schönheit und die steilen baumbewachsenen Hänge, wo man durch Täler und über Hügel läuft und über den Fjord schaut, der weit unter einem liegt“. Wollen wir doch mal sehen, ob er mit seiner Behauptung Recht behält.

Zielstrebig steuern wir die 60 Meter hohen Klippen von Hanklit an, eine geologische Rarität an der Nordwestküste der Insel. Hier oben ist die Natur rau, die Häuser sind selten, und die Hügel haben fast färöische Züge. Über kleine Straßen nähern wir uns der berühmtesten Sehenswürdigkeit von Mors. Als wir den kleinen Parkplatz an den Klippen erreichen, ist uns sofort klar: das ist unsere heutige Rast! Außer uns hat schon ein anderer Wohnmobilist aus Kempten eingeparkt, und sofort kommen wir ins Gespräch. Barbara und Franz lieben die Insel, die, wie sie sagen, Dänemark im Kleinformat darstellt.

„Hier bin ich zum Amateurarchäologen geworden“, erzählt uns Franz voller Stolz, und zaubert aus einem Pappkarton einige Steine und Lehmklumpen mit deutlichen Pflanzenmustern hervor. „Auf dem Hanklit herumkrabbeln ist für mich wie Schatzsuche“.

Nach unserem Spaziergang ist in Windeseile der Grill entfacht, und zu viert genießen wir sozusagen Autokino am Meer. Die Sonne will partout nicht untergehen, und das Zusammenspiel von Wasser, Sand und Licht ist es, was den Norden Dänemarks so speziell macht. Drinks werden ausgepackt, wir prosten uns zu, und von drinnen hört man Musikfetzen der Beatles!


Unterwegs im Himmerland

In Nykøbing füllen wir am nächsten Tag unsere Lebensmittelvorräte auf, und außer dem Dueholm Kloster gibt es in dem kleinen Fjordstädtchen nicht viel zu sehen. Da geht es gleich um die Ecke, im Jesperhus Blomsterpark, schon etwas lebendiger zu. Eine Mischung aus Spaßbad, Gartenshow, Terrarium, Vogel-, Schmetterlings- und Freizeitpark. Was früher mal ein kleiner Garten war, hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einer der bekanntesten Attraktionen Dänemarks gemausert. Die Zahl von etwa 300.000 Gästen pro Jahr spricht für sich.

Wir sind nun unterwegs in Himmerland, und der frische Wind vom Limfjord mischt sich mit dem Duft von Strand und wilden Rosen. Spurenreiche Wattlandschaften und kilometerlange Strände prägen das Bild. Wir parken unser fahrbares Zuhause an der majestätischen und 23 Meter hohen Klippe von Ertebølle, ein idealer Platz für ein Bad im Limfjord mit anschließendem Picknick. Vom langen Steg aus springen wir ins nicht gerade warme Wasser und planschen wie die Kinder. Danach genießen wir einen heißen Kaffee, Waffeln mit Vanilleeis und Kirschen und einen unvergesslichen Blick über den Limfjord.

Weiter geht es Richtung Norden, vorbei an niedlichen Ferienhäusern und trutzigen Wehranlagen, wie dem Kloster Vitskøl. Wir verlassen die Hauptstraße, um den kleinen Hafen von Ronsbjerg Huse zu besuchen. Hier kaufen gutgelaunte Urlauber Hering und Heilbutt, und alles sieht nett und freundlich aus. Nur wenige Kilometer weiter entdecken wir einen traumhaften Campingplatz direkt am Strand. Die Abendsonne zeichnet großzügig Konturen in die weite Sandlandschaft, und unsichtbare Vögel singen sich im Dünengras die Seele aus dem Leib. Lichtspiele in verwehenden Fußstapfen, Spurenelemente von menschlichem Leben. Schöner kann es eigentlich nicht sein.


Wikinger ohne Heringe

Auf eine lange Geschichte blickt das Städtchen Løgstør im Osten des Limfjords zurück, das vor tausend Jahren eine Wikingerfestung war. Im 16. Jahrhundert wurde es zu einem Zentrum der Heringsfischerei und wandte sich, als die Heringe verschwanden, dem Handel und dem Schiffbau zu.

An der idyllischen Hafenpartie am kleinen Kanal geht man spazieren, oder radelt auf dem alten Treidelpfad ca. vier Kilometer nach Lendrup. Im Hafenbecken tanzen Plastikflaschen, Seetang und kleine Quallen, und die Seemänner und –frauen zurren die letzten Taue fest. Das Fischermilieu spürt man noch gut im Limfjord-Museum, das in dem früheren Haus des Kanalwärters untergebracht ist.

Wir nähern uns der Aquavitstadt Aalborg, die in der ganzen Welt für ihren „Klaren aus dem Norden“ bekannt ist. Und nebenbei gibt es hier die längste Theke Dänemarks. Die Jomfru Ane Gade lockt mit 30 Kneipen und Diskotheken. Hier treffen sich Männer und Frauen aus ganz Skandinavien, die eben doch auch ein bisschen Wikinger sind. Weder Kneipen noch der klare Schnaps üben auf uns einen besonderen Reiz aus, wir suchen Ruhe und Entspannung im Norden Dänemarks.

Unsere letzte Entdeckungstour führt uns auf der Küstenstraße Richtung Norden. Hier gibt’s jede Menge Campingplätze und noch mehr einzigartig schöne Strände. Alle paar Kilometer biegt rechterhand ein Stichweg ab, der zu verträumten Plätzen führt. Keine Spur von künstlich aufgeblasenen Westküstenstränden, die im Sommer überlaufen und außerhalb der Saison gespenstisch und verlassen sind.

Hier stupsen die Wellen sanft gegen den feinen, weißen Sandstrand. Kinder spielen im knietiefen Nass, und weit, weit draußen malen kreuzende Segelboote und Katamarane einen heiteren Ferienhintergrund. Das ist Breitwand-Cinemascope in seiner schönsten Form und wir genießen diesen herrlichen Ausblick der uns wieder einmal bestätigt, wie schön Dänemark doch ist.

Autor: Roland Jung


Tipps und Informationen:


Wichtige Adressen
VisitDenmark, Offizielle dänische Tourismuszentrale, Postfach 70 17 40, D-22017 Hamburg, Tel. +49 (0)18 05-32 64 63 (0,14 € je Minute aus dem Festnetz, max. 0,42 € je Minute aus dem Mobilfunknetz), Fax + (0)40-65 03 19 30, daninfo@visitdenmark.com, www.visitdenmark.com.


Anreise
Am schnellsten kommt man auf der E45 oder A7 von Deutschland nach Jütland. Grenzübergang ist bei Padborg. Autofahrer sollten sich an das Tempolimit von 130 bzw. 110 km/h auf der Autobahn und 90 bzw. 80 km/h auf Landstraßen halten (mit Anhänger nur 70 km/h) und dazu mit Abblendlicht fahren. Überschreitungen werden mit hohen Strafen belegt.


Reisezeit

Zwischen Mai und September ist die beste Reisezeit für einen Campingurlaub in Dänemark. Natürlich regnet es auch mal, allerdings so gut wie nie am Stück. Dafür sorgt der Wind, der die Wolken meist schnell wieder fortbläst.


Mit dem Wohnmobil unterwegs

Es gibt in Dänemark traumhaft gelegene Campingplätze der unterschiedlichsten Kategorien. Vom einfachen, sauberen Platz bis zu 5-Sterne-Plätzen ist alles vorhanden. Fast alle verfügen über ausgezeichnete sanitäre Einrichtungen, spezielle Plätze für Wohnmobile, einige sogar über Sauna, Solarium, Whirlpool und Grill. Die Plätze sind nach Sternen klassifiziert und auf einem 5-Sterne-Campingplatz gibt es Luxus pur mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten, während auf einem 1-Sterne-Platz immerhin noch Minimalstandard geboten wird. Darüber hinaus kann man auf vielen Plätzen auch Campinghütten mieten. Es gibt sie für jeden Geschmack und Geldbeutel.


Campingplätze

„Gammel Ålbo Camping”, Gl. Ålbovej 30, DK-6092 Sdr. Stenderup, Tel. +45-7557 1116, www.gl-aalbo.dk, Kleiner ruhig gelegener Campingplatz direkt am Kleinen Belt. Gemütliche Atmosphäre, kleiner Strand und Zentrum vom Tauchern. Gute sanitäre Einrichtungen.

„Henne Strand Camping“, Strandvejen 418, DK-6854 Henne, Tel. +45-7525 5079, www.hennestrandcamping.dk. Der Platz liegt in einer Feriensiedlung mit kurzem Weg zum Strand und dem Naturschutzgebiet mit vielen gekennzeichneten Wegen. Kinderfreundlicher Platz, moderne Einrichtungen, Tennis, großer Spielplatz, tropisches Erlebnisbad. 12 Hütten zu vermieten.

„Husodde Camping“, Husoddevej 85, DK-8700 Horsens, Tel. +45-7565-7060, www.husodde-camping.dk, Ein schöner Familienplatz direkt am Horsens Fjord gelegen. Große ungestörte Bereiche, viele mit Ausblick auf den Fjord. Minigolf und Surfen und Badestrand. Vermietung von gut ausgestatteten Hütten von bis zu 6 Personen.

„Drejby Strandcamping”, Kegnæsvej 85, Skovby, DK-6470 Sydals, Tel. +45-7440 4305, www.drejby.dk, Sehr gut ausgestatteter Familienplatz u.a. mit angepassten Einrichtungen für Körperbehinderte. Direkt am Strand gelegen. Gute Bade-, Angel- und Surfmöglichkeiten. Spielplatz und Minigolfplatz. Kapazität 1900 Personen.

„Vammen Camping“, Tjele Langsø bei Viborg, DK-8830 Tjele/Viborg, Von der Straße 13 ca. 8 km nördlich von Viborg Richtung Vammen/Rødding abzweigen, beschildert, zuletzt ca. 1,5 km Feldweg. Tel. +45-8669 0152, www.vammencamping.dk. Durch vereinzelte kleine Bäume aufgelockerte, stellenweise von Hecken begrenzte Geländestufen. In einem Landschaftsschutzgebiet am See Tjele Langsø. Etwa 50 Meter langer, bis zu 20 Meter breiter Sandstrand mit Liegewiese und Badesteg.

„Jesperhus Camping“, Legindvej 30, DK-7900 Nykøbing, Von der Straße 26 (Thisted – Skive) 4 km südlich von Nykøbing zum Jesperhus Blomsterpark abzweigen und an diesem vorbei zum Platz. Tel. +45-9670 1400, www.jesperhus.dk. Auf zwei Ebenen angelegte Stellplätze. Der untere Bereich freie Wiese mit jüngeren Anpflanzungen, im oberen Teil durch hohe Hecken abgegrenzte Nischenplätze. Eingangsbereich gärtnerisch gestaltet.

„Ertebølle Camping“, Ertebøllevej 42, DK-9640 Farso, Von der Straße 544 (Viborg – Løgstør) Richtung Ertebølle abzweigen, beschildert. Tel. +45-9863 6375, www.escamp.dk. Leicht geneigtes Wiesengelände am Ortsrand, neben der Straße. Durch Hecken unterteilt und windgeschützt.

„Hals Strand Camping“, Lagunen 8, DK-9370 Hals, Zwischen Hals und Hou gelegen, in der Nähe des Limfjords und direkt am Kattegat, ausgeschildert. Tel. +45-9825 3055, www.halsstrandcamping.dk. Schöner Platz mit direktem Zugang zum kinderfreundlichen Sandstrand. Supermarkt, Pub, Minigolf, Grill und Eisbar, Solarium. Jede Menge Aktivitäten.

„Klim Strand Camping“, Havvejen 167, DK-9690 Fjerritslev, Von Klim Richtung Norden, beschildert. Tel. +45-9822 5340, www.klimstrand.dk. Überwiegend hohe und dichte Nadelbaumreihen gliedern das Wiesengelände in große Stellflächen. Platzteil in Strandnähe ohne Bewuchs. Ausgezeichnet als ADAC-Superplatz.


Lektüre

DuMont – „Richtig Reisen – Dänemark“, immer eine Empfehlung wert, 22,95 Euro

Baedeker Reiseführer – „Dänemark“ – sehr informativ, 19,95 Euro

Marco Polo – „Dänemark“ – mit guten Tipps, 9,95 Euro

Verlag Martin Velbinger – „Dänemark“ – mit vielen Insider-Tipps, 22,50 Euro


Essen und Trinken
In Dänemark beginnt der Tag mit dem „Morgenmad“, dem opulenten Frühstück mit Kaffee, Tee, Milch, Cornflakes, Ei, Marmelade, Rollwurst und Scheibenkäse. Die Auswahl an Brot oder Brötchensorten ist groß. Mittags ist „Frokost“ angesagt, was auf gut deutsch Mittagessen heißt. Neben einem preiswerten Tagesgericht wie Fischfilet, Schnitzel oder Hackbraten gibt es das sogenannte „Frokostbuffet“, wo man zum Festpreis so viel essen kann, wie man möchte. Es bietet eine reichliche Auswahl an kalten und warmen Speisen, wobei die vielfältig marinierten Heringshappen immer eine echte Gaumenfreude sind. Zum Essen trinkt man einheimisches Bier und nach dem üppigen Buffet ist ein Aquavit oder ein Gammeldansk, ein bitterer Kräuterlikör, allgemein üblich.

Die Dänen nennen die warme Hauptmahlzeit am Abend sonderbarerweise „Middag“. Die Palette reicht von deftiger Hausmannskost bis zu edler nordischer Gourmetküche. Fast überall sind Steaks und Hacksteaks, krosser Schweinebraten und Geflügel zu finden. Auf jeden Fall müssen Kartoffeln und viel Sauce auf den Teller. Natürlich kommt auch in fast jedem Restaurant frischer Fisch in gegrillter, gebratener, geräucherter oder gedünsteter Variante auf den Tisch. Beliebt sind Schollen, Lachs, Seezungen, Forellen, Hering, Kabeljau und Aal. Die reichliche Auswahl an Desserts und Kuchen ist die Krönung jedes Essens. Fantasievolle Puddings und Cremespeisen, Waffeln, Eis, Torten, Wienerbrød und natürlich Rote Grütze mit viel Sahne (Rødgrød med fløde) sind einfach köstlich.


Broschüre Camping & Caravaning in Dänemark 2011

„Camping & Caravaning in Dänemark 2011" heißt die Informationsbroschüre von VisitDenmark für Freunde der Ferien im Freien. Ob man im Hauszelt nächtigt, mit Caravan und Wohnmobil rundreist oder eine Campinghütte mietet, die Broschüre gibt viele Tipps und Informationen über Freizeitangebote sowie weitere Campingkataloge, die kostenlos zugesandt werden. Insgesamt acht Tourenvorschläge zum Heraustrennen mit zahlreichen Ausflugstipps machen Lust auf Entdeckungsreisen im ganzen Land. Download unter http://www.visitdenmark.com/campingurlaub.

Sieben „ADAC-Superplätze“ in Dänemark

Mit insgesamt sieben „Superplätzen“ gehört Dänemark 2011 wieder zu Europas führenden Ländern beim Campingurlaub. Die vom deutschen Automobilclub ADAC vergebene Auszeichnung gilt als „Michelin-Stern“ der Campingbranche. Den von den Redakteuren des ADAC Camping-Caravaning-Führers vergebenen Titel „Superplatz“ erhalten Campingplätze, die höchste Anforderungen in Sachen Qualität, Komfort und Angebot erfüllen.

Wie in den Vorjahren wurden die Campingplätze Bogense Strand, Hverringe-Bøgebjerg Strand, Bøjden Strand und Bøsøre Strand auf Fünen, Hvidbjerg Strand in Blåvand an der Nordseeküste sowie die beiden in Nordjütland liegenden Plätze TopCamp Jambo Vesterhav und Klim Strand zu „Superplätzen“ gekürt.

Dänemarks Top-Platzierung bestätigt die Anstrengungen des Dänischen Campingrates, der in den vergangenen Jahren massiv in mehr Qualität und Komfort auf den meist an der Küste liegenden Plätzen investierte. Insgesamt 28 dänische Campingplätze haben vier oder fünf Sterne aufzuweisen. Eine Übersicht über alle Campingplätze, Informationen zu Ausstattung, Angebot, Aktivitäten, Lage und vieles mehr finden Campingurlauber auf www.daenischecampingplaetze.de und www.campingfuehrer.adac.de.


Dänische Luxuscampingplätze machen Übernachtung preiswerter

Einige der schönsten Campingplätze Dänemarks führen zur Reisesaison 2011 erstmals gemeinsame preiswerte Platzmieten ein. Auf den landesweit rund 25 TopCamp-Plätzen können Camper jetzt unter dem Motto "Viel mehr Urlaub fürs Geld – Punkt! (dän. "Meget mere ferie for pengene – Punktum!") einheitlich für nur 249 dänische Kronen (ca. 33 Euro) übernachten. Im Preis enthalten ist neben dem Platz für Wohnwagen oder Zelt die Platzgebühr für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder unter zwölf Jahren. Inbegriffen sind ferner auch die Stromkosten.

Die dänischen Campingplätze von TopCamp bieten Reisenden Luxuscamping mit Einrichtungen wie stilvollen Bädern oder komplett ausgestatteten Küchen mit Koch-, Back- oder Bratmöglichkeiten. Für Familien gibt es Aktivitätsangebote für Kinder und Erwachsene. Das neue Angebot von TopCamp gilt nicht in der Hochsaison im Zeitraum 9.7. bis 15.8.2011. Katalogbestellung und online Platzbuchung: TopCamp, www.topcamp.dk/de.


Erstes Camping-App für Dänemark

Ab sofort ist das erste Camping-App mit Informationen über alle Campingplätze in Dänemark erhältlich. Die Applikation mit dem Namen ”Camping Denmark” ist kostenlos im App-Store erhältlich. Auf dem iPhone installiert, ermöglicht die umfassende Anwendung in deutscher Sprache zu Hause wie auf der Urlaubsreise unterwegs einen einfachen und schnellen Zugang zu allen Campingplätzen zwischen dänischer Nordseeküste und Bornholm.

User wählen auf einer Dänemarkkarte dazu ihre gewünschte Reiseregion und klicken dann auf den Campingplatz, den sie besuchen oder zu dem sie Informationen suchen. Der Klick auf den Wunsch-Platz liefert dann Wissenswertes wie Anzahl der Sterne, Öffnungszeiten sowie die Telefonnummer des Platzes mit Möglichkeit zum direkten Anruf. Ein Link führt zur Homepage des ausgesuchten Campingplatzes.

Abgerundet wird das neue App ”Camping Denmark” mit einem Routenplaner. Dieser gibt die schnellste Anreise vom aktuellen Standpunkt aus an und berechnet die mögliche Fahrtzeit. Entwickelt hat das neue Camping-App die dänische Reisejournalistin Anne-Vibeke Isaksen, die auch die einschlägige Homepage www.CampingDanmark.dk betreut. Dänemark besitzt landesweit rund 500 zertifizierte Campingplätze.

Weitere Informationen: www.campingdanmark.dk. ”Camping Denmark” bei iTunes: itunes.apple.com.


Quickstop Camping-Prospekt 2011 jetzt erhältlich

Fast 200 dänische Campingplätze sind jetzt unter der QuickStop-Richtlinie vereinigt. Somit wird es immer leichter, einen Campingplatz mit QuickStop zu finden, wenn man mit dem Wohnmobil in Dänemark unterwegs ist. Es ist jetzt schon die 12. Saison, dass Wohnmobilreisende die beliebte QuickStop-Regelung nutzen können, die von DK-CAMP, dem größten Zusammenschluss von Campingplätzen in Dänemark, eingeführt wurde.

Eine QuickStop-Übernachtung gilt für bis zu zwei Personen in einem Wohnmobil, und der Preis ist niedriger als der einer normalen Campingübernachtung, da man erst nach 20 Uhr einchecken kann und schon spätestens um 10 Uhr am nächsten Tag weiterreisen muss. Trotz des kurzen Stopps kann der Gast frisches Trinkwasser tanken und seine Haushaltsabfälle sowie das Abwasser entsorgen, alle Einrichtungen des Platzes können benutzt werden.

Der neue QuickStop-Prospekt ist jetzt erhältlich. Hier findet man eine Übersichtskarte, die die Lage der QuickStop-Campingplätze anzeigt, sowie Informationen über Namen, Adressen, Telefonnummern, Preise und Öffnungszeiten aller Campingplätze, die für die Richtlinie angemeldet sind.

Der neue QuickStop-Prospekt und der Camping-Guide werden auf allen DK-CAMP-Plätzen verteilt und sind außerdem bei VisitDenmark, in Tourist Bureaus sowie bei Wohnmobilhändlern erhältlich. Weitere Informationen: www.dk-camp.dk.


Neue Dänemark-Karte für Auto- und Radreisen 2011

Die neue Dänemark-Landkarte 2011 für den Urlaub im kleinen Königreich ist ab sofort kostenlos bei VisitDenmark erhältlich. Die Faltkarte im Maßstab 1:500.000 bietet neben einer vollständigen Straßenübersicht über alle Autobahnen und Landstraßen in Jütland sowie auf den Inseln zahlreiche weitere unentbehrliche Informationen und Tipps für Reisende.

So sind in der Dänemark-Landkarte beispielsweise auch alle Nationalen Fahrradrouten zwischen Nordseeküste und Bornholm verzeichnet. Dazu enthält die von VisitDenmark – Dänemarks offizieller Tourismuszentrale herausgegebene Karte die Adressen aller autorisierten Touristenbüros, eine Übersicht aller klassifizierten Touristen-Attraktionen wie den Vergnügungsparks Tivoli und Legoland Billund oder internationalen Kunstmuseen wie Louisiana in Humlebæk und ARoS in Aarhus.

Eine Übersicht über alle Campingplätze und Jugendherbergen in Dänemark macht die Landkarte zum unentbehrlichen Begleiter für unterwegs oder bei der Reiseplanung. Alle aktuellen dänischen Fährverbindungen inklusive Kundentelefon und Preisen sowie eine Übersicht über die Angebote von „Dänemark aktiv – qualitätsgeprüfte Erlebnisse“ für Aktivurlauber wie Radtouristen, Golfer, Wanderer und Gastronomieliebhaber sowie Wellnessangebote runden den Servicegehalt der Dänemark-Karte ab.

Die Dänemark-Karte ist ab sofort bei VisitDenmark kostenlos erhältlich unter Tel. 018 05 / 32 64 63 (0,14 € je Minute aus dem Festnetz, max. 0,42 € je Minute aus dem Mobilfunknetz) oder online unter www.visitdenmark.com/broschueren.

 
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